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Monatsarchiv für Dezember 2017

Montag, den 4. Dezember 2017

Bela B am 05. Dezember 2017 bei Radio Eins

05.12. - 21:00 Uhr, nächster Sendetermin für Bela B bei Radio Eins
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“THE NOT SO GOOD, THE BAD & THE UGLY”
Berlins bester Spandauer
Die nächste Sendung morgen,
05.12.17, 21h @ radioeins, vor Publikum und
mit SPEZIAL GUEST KING KHAN!!!!
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Zum Facebook Beitrag
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https://www.facebook.com/BelaB/photos/a.278883420256.303190.277880060256/10159600557595257/?type=3
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Sonntag, den 3. Dezember 2017

Neuer Gästebucheintrag von FU

Guten Morgen!
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Da hier die Frage auftauchte und mir das Thema am Herzen liegt, hier ein kurzer Zwischenstand aus der Reihe “Der gläserne Rockstar” zum Thema Kohlenstoffdioxyd - Fußabdruck.
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Mein Dilemma: ich reise, um die Schönheit und Vielfalt des Planeten kennenzulernen, und zerstöre gleichzeitig beides durch meine Reisen. Mir ist klar, daß dieser Widerspruch nicht auflösbar ist; entweder ich verzichte auf meine Fernreisen, oder ich erzeuge CO2; bzw. meine Fortbewegungsmittel, Unterkünfte etc. erzeugen es zu meiner Bequemlichkeit.
(Es bestünde theoretisch auch die Möglichkeit, in Zukunft zumindest Eurasien und Afrika ausschließlich mit dem Fahrrad zu bereisen, aber das bedeutet dann das endgültige Aus meines Musikerdaseins, da es extrem zeitaufwändig wäre. Das heißt nicht, daß ich nicht auch darüber ernsthaft nachgedacht hätte; weiter als 1300 km bin ich jedoch bisher noch nicht auf meinem Fahrrad gereist. Und auf Segelbooten werde ich seekrank…).
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Ein Ansatz zum Ausgleich sind die verschiedenen Angebote, an anderer Stelle CO2 zu “sparen” (indem man beispielsweise Geld an eine Organisation spendet, die dafür dann Niedrigenergieöfen an arme Familien gibt, die sonst ihre Speisen an offenen Feuerstellen zubereiten würden.)
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Solche Organisationen unterstütze ich.
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Auch Aufforstung ist eine Möglichkeit; hier dauert es zwar eine Weile, bis das Resultat messbar ist, aber da ich Bäume und Wälder ohnehin sehr mag, gebe ich auch Geld an Aufforstungsprojekte.
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Des weiteren habe ich mir den Luxus eines Niedrigenergiehauses geleistet, und fahre in der Stadt ein Elektroauto, welches logischerweise ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energien geladen wird. (Auf meinen Abenteuertouren gibt es leider bisher keine wirkliche Alternative zu der Diesel- Dreckschleuder, die ich fahre; aber ich steige sofort und begeistert um, sobald so etwas auf den Markt kommt.)
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Das grundsätzliche Problem ist und bleibt aber, daß es keine Möglichkeit gibt, den verursachten Schaden hundertprozentig rückgängig zu machen. Mit anderen Worten: ich reise, aber mit zunehmend schlechterem Gewissen.
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Was also tun? Ich weiß es nicht.
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Scio me nihil scire,
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fu
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02.12.2017, 04:08 | fuhuuu, fuhuuuu (scio, ut nescio)