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Archiv der Kategorie 'Farin Urlaub'

Freitag, den 23. Juli 2010

Farin Urlaub Fotoausstellung in Berlin

In der Lumas Galerie Berlin werden vom 24. September bis 02. November 2010 Fotografien von Farin Urlaub aus der Reihe “Asien 2009″ gezeigt.

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Dem Kunstmagazin “art” gab Farin ein Interview in dem er über die Zusammenarbeit mit Lumas, Punkrock und Popkultur, sein Harmoniebedürfnis und enthusiastische Reisefotografie spricht.

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Links: Interview bei art-magazin.de

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LUMAS Berlin - Hackesche Höfe

Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin

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Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-20 Uhr, So 13-19 Uhr

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[Newshinweis: DÄOF]

Samstag, den 26. Juni 2010

Neue Fotogalerie von Farin

Farin war offenbar mal wieder im “Urlaub” und zwar in Syrien und im Libanon.

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Seine Eindrücke von seinem liebsten Hobby dem verreisen hat er fotografisch festgehalten und auf seine Seite KUROBOSHI.DE online gestellt.
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Link: ” xhref=”http://kuroboshi.de/galerie/libanonsyrien “>http://kuroboshi.de/galerie/libanonsyrien

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[Newshinweis: DÄOF]

Samstag, den 26. Juni 2010

Neuer FURT Gästebucheintrag Teil 4

NEUNUNDDREISSIG HALBWAHRHEITEN ÜBER WALTER WECZERKA
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- ein Fortsetzungsroman in einigen Teilen.
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VI
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Im Leben jedes Mannes gibt es einen Moment, in dem er die Kindheit hinter sich lässt und sich entscheiden muss, welchen Weg er nun einschlagen will: den harten, steinigen Pfad der Entsagung oder den leichten, abschüssigen Weg der Ausschweifung? Hier warten Tränen, Schweiss und Blut; dort locken Kitzel, Vergnügung und leicht verdiente Lorbeeren.
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Man muss schon ein ziemlicher Trottel sein, um sich für Ersteres zu entscheiden.
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VII
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Siebenundzwanzigstens:
Womit Walter Weczerka seinen ausschweifenden Lebenswandel finanziert, ist völlig unklar. Einer geregelten Arbeit scheint er nicht nachzugehen - wenn man von gelegentlichen Auftritten als Küster zu Barsinghausen absieht; einer Tätigkeit im Übrigen, die ihm ob seines Buckels den Spitznamen “der Glöckner von St. Barbara” eintrug. Ob Herr Weczerka, wie R. vermutet, als Heiratsschwindler oder Urkundenfälscher sein Geld verdient, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
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Achtundzwanzigstens:
Walter Weczerka ist farbenblind.
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Neunundzwanzigstens:
In seiner Freizeit schreibt Walter Weczerka kleine Gedichte, die er dann verlegt. Seine Putzfrau ist schon stinksauer!
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Dreissigstens:
Wenn Herr Weczerka nicht gerade volltrunken in irgendeiner Ecke liegt und seinen Rausch ausschläft, rasiert er gerne stundenlang sein fliehendes Kinn. Das sind eigentlich seine zwei Lieblingsbeschäftigungen: Saufen und Rasieren. Wenns nach Walter Weczerka ginge, bräuchte man im Leben überhaupt nichts anderes zu tun; am liebsten gleichzeitig. Der spinnt doch.
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Einunddreissigstens:
Die meiste Zeit seines Tages verbringt Walter Weczerka im Automobil auf dem Weg zur Arbeit und anschliessend nach Hause ; schliesslich lebt er in Konstanz, arbeitet jedoch in Gera. Auf vorsichtige Fragen seiner Vorgesetzten, ob es nicht sinnvoller wäre, den Wohnort ein wenig näher an den Arbeitsplatz zu verlegen, reagiert er mit Unverständnis; auch sonst stellt er sich taub, sobald das Thema auf die unsinnige Entfernung zwischen diesen zwei Lebenspolen kommt. Auf der Autobahn hört er klassische Musik und schläft regelmäßig am Steuer ein.
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Zweiunddreissigstens:
Manchmal hat Walter Weczerka so ein Summen in den Ohren. Das macht ihn ganz nervös, aber er kann nichts dagegen tun. Irgendwann geht es dann wieder weg.
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Dreiunddreissigstens:
Das Schlimmste an Walter Weczerka ist seine schlampige Kleidung; ja, man kann nicht einmal wirklich von Kleidung sprechen bei den zerfetzten Lumpen, in die er sich hüllt. Seine Füße stecken oft in schlichten Plastiktüten, und auf dem Lockenkopf sitzt wie zum Hohn ein alter Chapeau-Claque. Herr Weczerkas Verkleidung ist umso trauriger, wenn man bedenkt, daß sich darunter ein wahrer Adoniskörper verbirgt; noch im Jahre 2004 wurde Walter Weczerka immerhin Zweiter beim Wettbewerb zum Mister Universum von Suhl.
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Vierunddreissigstens:
Als Marathonläufer und Völkerballspieler hat Walter Weczerka es schon recht weit gebracht, aber erst sein sensationeller Olympiasieg im Stabhochsprung hat ihn, den ewigen Aussenseiter, einer begeisterten Weltöffentlichkeit vorgestellt.
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Fünfunddreissigstens:
Wenn Herr Walter Weczerka sich vor einen Spiegel stellt, ist darin kein Spiegelbild erkennbar. Das liegt aber nur daran, daß er immer ganz ganz dicht davor steht, der Schwachkopf.
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Sechsunddreissigstens:
Walter Weczerka kommt ständig und überall zu spät. Verabredet man sich um vier mit ihm, kommt er um halb acht; will man ihn an einem Freitag treffen, erscheint er am darauffolgenden Dienstag. Einmal - in Ludwigshafen - verspätete Herr Weczerka sich um einen vollen Monat! Er weigert sich dennoch standhaft, eine Uhr zu tragen: brauch ich nicht, sagt er.
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Siebenunddreissigstens:
Auf seinem täglichen Spaziergang von Höxter nach Detmold traf Walter Weczerka einst ein junges Mädchen, was auf dem Bürgersteig saß und bitterlich weinte. Er ging dann so um sie rum.
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Achtunddreissigstens:
Genau elfmal besuchte Walter Weczerka den Angelverein von Zörbig, dann hatte er keine Lust mehr; und die Fische taten ihm auch leid.
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Neununddreissigstens:
Walter Weczerka ist ein mutiger Mann. Er fürchtet weder Gewitter noch wilde Tiere; er ist schwindelfrei und geht selbst in finstersten Neumondnächten noch allein im Wald spazieren. Zahnarztbesuche, Geisterbahnen und Wirtshausschlägereien schrecken ihn nicht, Untote ebensowenig. Der Einzige, vor dem Walter Weczerka wahrhaftig Angst hat, ist der gefährlichste Mensch der Welt: Dieter Wermel.
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VIII
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Zusammenfassend kann angemerkt werden, daß Walter Weczerka zwar offensichtlich Schuld ist - die eingangs bereits erwähnte verschobene Aufführung der Jupiter - Symphonie in Kerpen besipielsweise geht mit Sicherheit auf sein Konto - die generelle Schurkigkeit jedoch, die ihm so oft unterstellt wird, läßt sich letztlich nicht schlüssig beweisen. Was das Rätsel um die verschwundenen Schafe von Schwielow angeht oder die Angelegenheit mit den fünf Schnüren, die zu grünen Türen führen, so verlieren sich die Ursprünge dieser Geschichten im Dunkel der allgemeinen Erinnerung, sind zu selbstperpetuierenden Alltagsmythen geworden.
- Und wir, wir müssen weiterleben im Schatten des Mythos von Walter Weczerka.
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Nachwort
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Die volle Wahrheit über Walter Weczerka niederzuschreiben scheint mir nun, nachdem ich es versucht habe, ebenso unmöglich wie eine Landkarte zu malen, die das gesamte Königreich abbildet (”The map is not the territory”, A. Korzybski). Herr Weczerka entzieht sich auf unerklärliche Weise jeder detaillierten Beschreibung; scheinbar solide Fakten lösen sich bei näherer Betrachtung in Nichts auf, schlüssige Annahmen verkehren sich in ihr Gegenteil. Ich habe dennoch unter diesen schwierigen Umständen mein Bestes gegeben.
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Vielleicht war das Unternehmen von vornherein zum Scheitern verurteilt, vielleicht muss ein Anderer, Besserer kommen und das Bild, was wir von Walter Weczerka haben, korrigieren und komplettieren. In der Zwischenzeit scheint es mir dringender geboten, sich mit dem gefährlichsten Menschen der Welt auseinanderzusetzen: Dieter Wermel.
26.06.2010, 17:13 | fu(nde gut, alles gut…?)

Samstag, den 26. Juni 2010

Neuer FURT Gästebucheintrag Teil 3

NEUNUNDDREISSIG HALBWAHRHEITEN ÜBER WALTER WECZERKA
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- ein Fortsetzungsroman in einigen Teilen.
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Dritter Teil (Zwischenspiel)
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V
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Der Raum war dunkel, sehr dunkel sogar. Vor den Fenstern, deren Läden geschlossen waren, hingen schwere Samtvorhänge, um auch noch den letzten Rest des Tages auszusperren; einzig durch den schmalen Spalt unter der geschlossenen Türe drang ein matter Lichtstreifen. Ich schloss die Augen, um mich zu konzentrieren.
Das einzige Geräusch, was ich ausmachen konnte, klang wie schwaches und unrhythmisches Atmen. Es schien irgendwo aus der Finsternis zu kommen. Ich merkte, wie ich schwankte, und öffnete die Augen wieder. (Woher kommt das Atmen? fragte mein Unterbewußtsein. Ich verdrängte die Frage; ich wußte ja, daß ich allein war.)
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Wie jedesmal, wenn ich auf meiner Suche durch fremde Häuser schlich, überkam mich eine nicht zu leugnende Nervosität. Mein Mund war trocken, die Hände feucht; und schwindelig war mir auch. Die schlechte Luft! redete ich mir ein - insgeheim wußte ich es besser. (Das Atmen das Atmen sei vorsichtig)
Wie mechanisch begann ich, die Patronenhülsen in meiner Jackentasche zu zählen; das gab ein beruhigendes Gefühl.
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Nach einer Ewigkeit, die mir wie zwei Ewigkeiten vorkam, hatte ich mich einigermassen an die Dunkelheit gewöhnt und konnte nun immerhin ein paar Umrisse erkennen: zu meiner Rechten, dicht am Fenster, stand ein riesiger Tisch, auf dem ein paar Revolver, eine Handvoll Degen und ein riesiges Beil mehr zu erahnen als zu erkennen waren. (DAS ATMEN DAS ATMEN WAS ATMET DA DU BIST ES NICHT) - Ein umgefallener Stuhl lag direkt neben mir, fast wäre ich mit dem rechten Fuß auf die Lehne gestiegen. Glück gehabt, dachte ich. Und: Sieht aus wie die Spuren eines Kampfes!
Doch dann schaute ich nach links, und mir blieb fast das Herz stehen: ich erkannte ihn sofort.
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Dort, auf dem Bett, unter einem Wust von Brokatdecken, Kissen, Laken, Polstern, Kleidungsstücken und Tüchern, lag Dieter Wermel.
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(Fortsetzung folgt)
25.06.2010, 18:08 | fu(rchteinflößend)

Freitag, den 25. Juni 2010

Neuer FURT Gästebucheintrag Teil 2

NEUNUNDDREISSIG HALBWAHRHEITEN ÜBER WALTER WECZERKA
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- ein Fortsetzungsroman in einigen Teilen.
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Zweiter Teil
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III
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Oft sind es nur Kleinigkeiten - ein verwegener Blick, eine ungestüme Geste, ein zu schnell aus dem Gesicht gleitendes Lächeln - die dem geübten Beobachter verraten, daß man es mit einer widerspenstigen Person zu tun hat. Weitere Indizien sind die Möblierung der Privatgemächer, die Kleidung beim Kirchgang und der Umgang mit Kindern.
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Zumindest bezüglich der letztgenannten Themen sind Walter Weczerka keine Vorwürfe zu machen. Sein Sonntagsstaat ist größtenteils tadellos und dem Wetter jederzeit angemessen; nie sieht man ihn barfüssig durch den Schnee gehen, nie schwitzt er unter dicken polnischen Strickjacken im Hochsommer. Seine Geduld mit Kindern macht ihn bei Müttern beliebt - und durchaus auch bei den Kleinen selber. (Höchste Vorsicht ist jedoch geboten, denn immerhin ist Herr Weczerka wahrscheinlich ein Schurke und Tunichtgut.)
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Was die Einrichtung seiner Wohnung angeht, liegen widersprüchliche Meldungen vor: die Einen behaupten, es handele sich um stilvolle, solide Holzmöbel; andere sprechen einigermassen angeekelt von einem geschmacklosen Durcheinander; Dritte sind sich nicht einmal sicher, ob Walter Weczerka überhaupt eine feste Adresse und infolgedessen eine Einrichtung hat.
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IV
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Vierzehntens:
Walter Weczerka hat ein schreckliches Geheimnis. Er selbst spricht nie darüber, nicht einmal in Andeutungen; andere, die es wissen könnten, hüllen sich ebenfalls in Schweigen.
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Fünfzehntens:
Lachsnudeln sind Herrn Weczerka absolut zuwider. Der blosse Anblick von Fischen verursacht ihm Übelkeit - wahrscheinlich eine Folge seiner Kindheit auf dem Trawler der Grosseltern. Aus dieser Zeit stammt wohl auch jener schaukelnde Gang, der Walter Weczerka mit seiner rundlichen Figur einen Hauch von Lächerlichkeit verleiht. Berichte, nach denen er auf Seemannsart im Gesicht und auf der Glatze tätowiert sei, sind allerdings wenig glaubwürdig.
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Sechzehntens:
Walter Weczerka hatte unter Umständen ein Verhältnis mit Fräulein S. aus Gütersloh. Er soll diese Beziehung aber recht unromantisch per Postkarte aus La Paz beendet haben.
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Siebzehntens:
Der Unterkiefer von Herrn Weczerka ist sehr kräftig ausgebildet. Man könnte sagen, daß sein kantiges Kinn männlich sei; zumindest jedoch ist es auffallend. Walter Weczerka nennt es sogar gerne “mon menton anguleux”, der eitle Hund.
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Achzehntens:
Walter Weczerkas Lieblingswort ist “Fallingbostel”. Oft sitzt er stundenlang auf seinem Sessel am Kamin und spricht das Wort im Kreis, während er die Betonungen wechselt: “FallingBOSTelFalLINGbostelFALlingbostelFallingbos tEL…”. Er mag das Stossen der Zunge an die Vorderzähne beim weichen “ll”, gefolgt vom Spitzen der Lippen bei “bo”. Das blosse Aussprechen von “Fallingbostel” hat für Walter Weczerka eine beruhigende Wirkung - je öfter er das Wort einem Mantra gleich wiederholt, desto mehr verliert es an Bedeutung; bis es am Ende dem inhaltlosen Lallen eines Kleinkindes gleicht. In diesem nahezu transzendentalen Zustand geht Walter Weczerka dann regelmässig in den Stall und schubst einige Ziegen.
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Neunzehntens:
Als notorischer Schwarzfahrer kauft Walter Weczerka grundsätzlich keine Fahrscheine; aus Angst vor Verhaftungen geht er andererseits ohnehin zu Fuss.
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Zwanzigstens:
Walter Weczerka ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Lump! Er lässt nachts absichtlich das Licht brennen, schimpft untertags wie ein Rohrspatz und legt überhaupt das typisch unsympathische Verhalten eines verhätschelten Einzelkindes an den Tag. In Ibbenbüren hat Herr Weczerka sich unlängst sogar derart danebenbenommen, daß den Bewohnern dieses hübschen Städtchens bei dem Gedanken an den Vorfall heute noch der Kamm schwillt.
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Einundzwanzigstens:
Von hinten wirkt Walter Weczerka ganz anders als von der Seite oder von vorne aus gesehen.
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Zweiundzwanzigstens:
In Langwedel hatte Walter Weczerka mal so ein Gefühl, aber er war sich nicht sicher - es könnte durchaus sein, daß er sich getäuscht hatte; genau betrachtet war dies sogar wahrscheinlich, nein: es war bestimmt so! Er schüttelte den Kopf, ging weiter seines Weges und vergaß die Angelegenheit. - Als sie ihm aber ein paar Monate später plötzlich wieder einfiel, wurde er ein wenig traurig.
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Dreiundzwanzigstens:
Walter Weczerkas erste Reise führte ihn nach Duisburg. Dort stand er staunend vor dem Tausendfensterhaus, besuchte eine Messe in der Salvator- Kirche und ging abends ins Theater, wo er sich in der Pause angeregt mit den Herren A. und W. unterhielt; dabei trug Herr Weczerka einen Hut. Äußerst verdächtig, das Ganze.
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Vierundzwanzigstens:
Im Gegensatz zu dem, was in Iserlohn gemeinhin behauptet wird, ist die Trunksucht Walter Weczerkas nicht bewiesen.
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Fünfundzwanzigstens:
Wie die meisten vernünftigen Menschen trägt auch Herr Weczerka eine Armbanduhr. Er trägt sie am linken Handgelenk, und trotz ihrer Farbe - sie ist nämlich grün - zeigt sie ihm einigermassen zuverlässig die Zeit. So weiss Walter Weczerka nach einem kurzen Blick immer, wie spät es ist. Manchmal muss er den Hemdsärmel ein wenig nach oben schieben, aber er tut dies einigermassen unauffällig und immerhin nicht übertrieben häufig.
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Sechsundzwanzigstens:
Die Tatsache, daß er ein Holzbein trägt, hat Walter Weczerka nie sonderlich gestört; seine überaus langen Arme hingegen ärgern ihn sehr. Oft will er sich die langen Haare aus dem Gesicht wischen, doch die ungelenken Gliedmaßen versagen ihm den Dienst: die Hände schlackern irgendwo in der Nähe fremder Füsse umher, und die dürren Finger verhaken sich ständig in Gullideckeln und umstehenden Obstbäumen.
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(Fortsetzung folgt.)
24.06.2010, 20:22 | fu(rtsetzungsromane rulen!) (Die Sonne scheint, irgendwo da draussen)

Freitag, den 25. Juni 2010

Neuer FURT Gästebucheintrag Teil 1

Aus gegebenem Anlass:

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NEUNUNDDREISSIG HALBWAHRHEITEN ÜBER WALTER WECZERKA

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- ein Fortsetzungsroman in einigen Teilen.

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I

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Aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen - ich erinnere hier nur an die verschobene Aufführung der Jupiter - Symphonie in Kerpen, das Rätsel um die verschwundenen Schafe oder die Geschichte mit den fünf Schnüren, die zu grünen Türen führen - halte ich es für angebracht, der Allgemeinheit und den zuständigen Behörden weitreichende Informationen über Walter Weczerka zugänglich zu machen. Dies soll hiermit geschehen. -

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Im Übrigen kenne ich Herrn Walter Weczerka nicht persönlich, was für die hier vorgestellten Fakten aber keine weitere Rolle spielt; ich versichere, sie mit der mir eigenen Sorgfalt zusammengetragen zu haben.

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II

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Erstens:
Walter Weczerka ist eventuell ein Schuft.

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Zweitens:
Walter Weczerka wohnt wahrscheinlich in Schwerte, vielleicht aber auch in Witteln oder Dorsten. Augenzeugen wollen ihn zwar wiederholt in einem Tapetengeschäft in Koblenz gesehen haben; aber mir erscheinen Kunden eines Tapezierladens nicht eben vertrauenswürdig. Im Übrigen muss man die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß Herr Weczerka vielleicht absichtlich nach Koblenz fährt, um Verwirrung zu stiften und seine Spuren zu verwischen.

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Drittens:
In dem Kinofilm “Pulp Fiction” gibt es eine Stelle, an der Walter Weczerka immer lachen muss. Aber nur so.

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Viertens:
Im Februar des Jahres 1992 war Walter Weczerka offenbar nicht in La Paz; ja, es ist nicht auszuschliessen, dass er ÜBERHAUPT NOCH NIE in La Paz war. Da ich dieser Information einige Bedeutung beimesse, habe ich mich persönlich nach Bolivien begeben - jedoch war meine Reise eine rechte Enttäuschung. Die befragten Einheimischen konnten sich nicht erinnern, gaben verschwommene oder ausweichende Antworten und legten überhaupt ein recht unkooperatives Verhalten an den Tag. Immerhin nahm der diensthabende Beamte auf der örtlichen Polizeiwache das Passbild von Walter Weczerka entgegen und legte es in eine Schublade; sollte sich in dieser Sache also noch etwas ergeben, werde ich sicherlich direkt von der dortigen Verwaltung kontaktiert.

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Fünftens:
Herr P. berichtet ausführlich von der grossen Tierliebe Weczerkas; überdies habe er - Weczerka nämlich - keinesfalls in Rheda Katzen an die Wand genagelt. Auch beim grossen Pferdeanzünden in Suhl habe man ihn nicht gesehen; die Angaben zum Hamsterwerfen in Limburg sind allerdings widersprüchlich.

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Sechstens:
In einem Hürther Krawattengeschäft hängt ein Jugendfoto von Walter Weczerka. Der Besitzer ist sich nicht sicher, wie das Foto in seinen Laden kam; aber es zeigt unzweifelhaft Herrn Weczerka oder aber dessen Bruder.

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Siebtens:
Angeblich spricht Herr Weczerka kein Französisch. (Mir persönlich scheint dieser Fakt zweifelhaft, da der Mann seine Jugend in einem Kloster im Département Lozère im Languedoc-Roussilon zugebracht hat, allein: die Damen F. und B. bestehen darauf - nicht ein Wort!)

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Achtens:
Es wird behauptet, Herr Weczerka sei aussergewöhnlich stark oder verfüge jedenfalls über eine immense Körperkraft. Diese Kraft stünde in krassestem Missverhältnis zu seiner eher schmächtigen Figur, wird regelmässig erklärt; verschiedene Menschen waren “überrascht” oder gar “verblüfft” von Walter Weczerkas Muskeln - und übrigens auch von seiner Elastizität. In den erstaunlichsten Verrenkungen will man ihn gesehen haben; er mache “Handstand auf einem Daumen” und biege die Beine dabei um die Schultern. Naja.

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Neuntens:
Erstaunlicherweise flucht er - also Walter Weczerka - sehr einfallslos; er verfügt überhaupt nur über zwei Flüche, die er gegebenenfalls ausstösst: “Ja verdammich!” ist der eine, und dann gibt es noch einen anderen.

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Zehntens:
In Marl stieg Walter Weczerka in einen Bus und fuhr bis zur Endstation. Immerhin hatte er eine Fahrkarte gelöst, sonst hätte die Sache ins Auge gehen können.

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Elftens:
Walter Weczerka hat oft einen rechten Heisshunger auf Lachsnudeln.

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Zwölftens:
Zwischen Detmold und Höxter geht Walter Weczerka nur äusserst selten spazieren; Gründe hierfür gibt er nicht an.

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Dreizehntens:
Während seiner Studienzeit gab es plötzlich das Gerücht, daß Walter Weczerka Sonntags braune Lederschuhe trüge. Das war ihm einigermassen peinlich; er hat dann das Studienfach gewechselt und sich in den Semesterferien regelmässig verleugnen lassen. Man hat die Schuhe Jahre später in einer Gaststätte im Naturpark Solling - Vogler entdeckt; inzwischen war aber Gras über die Sache gewachsen und es interessierte sich kaum noch jemand dafür. Selbst in der Lokalzeitung erschien seinerzeit nur ein kurzer Bericht unter der Rubrik “Vermischtes”, und in der “Tagesschau” tauchte das Thema überhaupt nicht auf.

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(Fortsetzung folgt.)
23.06.2010, 22:51 | fu(rrückt!) (Seltsam, aber so steht es geschrieben…)

Donnerstag, den 3. Juni 2010

Neuer VÖ-Termin für “Zu heiß”

Die Veröffentlichung der neuen FURT-Single “Zu heiß” verschiebt sich um eine Woche nach hinten, das Werk erscheint folglich erst am 18. Juni. Grund für die Terminverschiebung ist laut farin-urlaub.de das “anhaltend schlechte Wetter”…

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[Newshinweis: DÄOF]

Montag, den 17. Mai 2010

Probleme beim Download der FURT-DVD

Bitte beachtet folgende Hinweise zum Download:

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Der Download ist kostenlos! Lasst euch nicht von den angegebenen 15 Euro Gesamtpreis verwirren, deren Anzeige ist zwischenzeitlich technisch bedingt und eine Entfernung in Arbeit. Folgt einfach allen Anweisungen in Sachen Boostercode!

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Ebenso in Arbeit ist das Angebot in einem anderen Format als 4:3, so dass keine Verzerrung entsteht (bzw. ihr nicht “nacharbeiten” müsst). Natürlich wird es eine Möglichkeit geben, die fehlerhaften Downloads noch einmal zu erhalten.

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Generell: Habt bitte ein wenig Geduld, naturgemäß ist die Bandbreite knapp, wenn ihr alle alles gleichzeitig herunterladen wollt. Die Downloads werden noch ausreichend lange zur Verfügung stehen! (Und wenn ihr es wirklich eilig habt, empfehlen wir den Download zwischen 03 und 08 Uhr!)

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Quelle: http://www.farin-urlaub.de/

Samstag, den 15. Mai 2010

FURT Live DVD: “Lass es wie ein Unfall aussehen”

Seit heute kann man sich die Live Fast-DVD “Lass es wie ein Unfall aussehen” vom Farin Urlaub Racing Team als Stream anschauen und gratis runterladen. Außerdem gibt es noch das kompltte Artwork zum runterladen, ausdrucken und zusammenkleben!.
Links: Alle Infos und Artwork auf farin-urlaub.de

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Stream auf tape.tv

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Download der DVD

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[Newshinweis: DÄOF]

Samstag, den 15. Mai 2010

Fotogalerie von Farin Urlaub online

Das Farin Urlaub ein begeisterter Hobby Fotograf ist sollte ja mittlerweile schon seit längerem bekannt sein. Kürzlich war der Farin in Asien und hat haufenweise neue Bilder mitgebracht. Diese Bilder gibt es auf einer Extra Webseite zu bestauenen. Unter
http://kuroboshi.de findet man (bisher) 63 Bilder von Farin Urlaub und ein kurzes Interview.

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[Newshinweis: DÄOF]

Sonntag, den 2. Mai 2010

FURT: Livevideo “Zu heiß”

Auf Tape.tv ist ein vierminütiges Livevideo von “Zu heiß” erschienen. Bei Tape.tv wird ab dem 15. Mai auch der FURT-Live-DVD Zusammenschnitt als Stream abrufbar sein.

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Link: “Zu heiß” bei tape.tv

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[Newshinweis: bananenpresse]

Freitag, den 30. April 2010

Infos zur neuen FURT Single “Zu Heiß”

Auf Farin seiner Homepage wurden heute Details zur neuen Single “Zu Heiß” veröffentlicht:

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1. Zu heiß (Radio Edit) 4:00
2. Der Frauenflüsterer 4:04
3. Karten (Live-Version) 5:02
4. Zu heiß (Video) 21:07
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Ab 11. Juni 2010 erhältlich.
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ich hab ein neues Manifest verfasst
und hab ihm etwas mehr Protest verpasst
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“Zu heiß” ist die vierte Singleauskopplung aus “Die Wahrheit übers Lügen”, dem immer noch aktuellen Album von Farin Urlaub Racing Team. Gleichzeitig ist sie erste Auskopplung aus dessen kleinerem Teil* und wohl auch die erste Single, deren Erscheinen gleich mit einer ganzen kostenlosen Live-Fast-DVD** gefeiert wird.
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“Zu heiß” ist ein prophetischer Kommentar zur Lage der Nation, die eiskalte Analyse verkrusteter Strukturen, der flammende Appell eines aufrechten Gewissens, ein mitreißender Aufruf zu … hmm … ach naja … Dieser Protestsong von Farin Urlaub Racing Team klingt jedenfalls wie immer unverschämt gut gelaunt, selbst wenn das Tempo diesmal deutlich gedrosselt wird und sich die Gitarren einem Offbeat beugen. Diese Revolution klingt wie Liebe, aber natürlich deutlich lauter. (Tillmann ist im Übrigen der bürgerliche Name eines bekannten deutschen Reggae-Sängers.)
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“Zu heiß” enthält überdies mit dem Fan-Geheimtipp “Frauenflüsterer” und der Live-Version von Karten, zwei weitere Stücke von Farin Urlaub Racing Team, die noch nie auf CD erschienen sind, sowie das extraordinär extended Video zum Titelsong, welches eigentlich gar kein Video zum Titelsong ist, sondern ein Film aus der nicht veröffentlichten DVD, aber wer soll DAS jetzt noch verstehen? Es ist einfach zu heiß, um das zu erklären.”
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*) “Die Wahrheit übers Lügen” enthält elf plus vier Songs, die gemäß ihrer inhaltlichen und musikalischen Ausrichtung auf einen große und eine kleine CD verteilt sind und die man am einfachsten durch die Verwendung der Begriffe “Ponyhof” und “Büffelherde” unterscheidet.
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**) Mehr Informationen dazu findet man auf www.farin-urlaub.de.

Dienstag, den 20. April 2010

Farin Urlaub Racing Team: Web-DVD

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Die “Agentur Glücklicher Montag” verrät uns außerdem noch hier auf Ihrer Website das Sie für das Farin Urlaub Racing Team die Web-DVD “Lass es wie einen Unfall aussehen” gestalten tut.
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Detaillierte Informationen zur VÖ der Web-DVD (statt einer FURT Live-DVD, dafür aber umsonst!) findet ihr unter www.farin-urlaub.de

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[Newshinweis: Bfrac]

Montag, den 19. April 2010

FURT: “Zu heiss” VÖ: 11.06.2010

So wird das Cover für die neue Single des Farin Urlaub Racing Teams, “Zu heiss” aussehen.
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Schwarwels Agentur “Glücklicher Montag” gestaltete das Artwork für die im Juni erscheinende vierte Single-Auskopplung aus dem aktuellen FURT-Album “Die Wahrheit übers Lügen”. Die Single erscheint inkl. 2 Bonus-Tracks und einem langen Video.
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[Newshinweis: Badetuch]

Sonntag, den 11. April 2010

Neue Bilder von Farin aus Asien

FARIN URLAUB
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Seit 1991 ist Fotografie für Farin Urlaub auf seinen Reisen bevorzugtes Medium für die Auseinandersetzung mit den Mythen und Traditionen des jeweiligen Landes. Schon in seinem vielbeachteten umfangreichen Fotobuch über Indien und Bhutan gelang ihm eine virtuose Beobachtung von einer breitgefächerten und schillernden Kultur gepaart mit seinen detaillierten Tagebuchaufzeichnungen und Anekdoten.
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Sein Stil ist vielfältig und die Motive von Japans heiligen buddhistischen Tempelgärten in Kyoto mit ihren als religiöse Refugien verehrten Bambuswäldern zeigen die Stille einer Landschaft jenseits der futuristisch anmutenden Städte. In Nahaufnahmen taucht er die zartgrünen, jungen Bambusstämme am Enkou-ji -Tempel in ein fragiles Dickicht aus Stämmen, das einem eigenen strengen Rhythmus zu folgen scheint. Die Farbigkeit der verschiedensten Jahreszeiten wird virtuos ausgereizt. Violette Töne von diffusem Herbstlicht im Bambuswald von Arashiyama treffen auf Schriftzeichen die in die Rinden geritzt sind und setzen besondere grafische Akzente.
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Die Ästhetik der Aufnahmen von Farin Urlaub, dem Musiker der Punkrrockband „Die Ärzte“, korrespondiert mit dem Ideal asiatischer Malerei. Es entstehen Kompositionen von symbolischer Leichtigkeit. Schwebend anmutende Pagodendächer sind eingerahmt von einem pittoresken Szenario aus rotem Blättermeer, das sich zusätzlich auf der Wasseroberfläche eines Sees spiegelt. Das Zusammenspiel von Wasser, Felsen, Bäumen und Tempeln als ältestes Motiv der japanischen Tuschezeichnungen ist kongenial fotografisch umgesetzt.
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Farin Urlaub setzt jedoch auch grafisch reduzierte Motive ein, wie den von magischer Atmosphäre charakterisierten, von roten Fahnenreihen gesäumten tunnelartigen Gang am Daigo Ji-Tempel. Letztendlich gliedern die auf dem Stoff schwarz schillernden Schriftzeichen die Szenerie zu einem poetischen Zusammenspiel von Raum und Fläche, Durchblicken und Aufsichten. Die Spanne der Motive reizt auch den europäisch-asiatische Blickwechsel auf traditionelle asiatische Rituale wie die bezaubernde traditionell geschmückten Geisha-Schülerin aus. Auf ihrer blendend weißgeschminkten Haut fällt vor allem der grafisch geschminkte Halsansatz auf. Respektvoll ist hier ein Porträt in Rückansicht entstanden.
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Selbst der Alltag einer Metropole wie Tokio mit dem größten Fischmarkt der Welt ist für Farin Urlaub Fundgrube für ästhetische Momente und symbolische Ornamente, wie die übereinander in unterschiedlichsten Proportionen und Größen aufgeschichteten Tintenfische. Vor allem ihre weißen Saugnäpfe schillern als subtiles Punktespiel über violetten Kränzen aus Beingewirr.
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Die gesamte Palette von japanischer Kultur, Ritualen und traditionellen Idealen wird in dieser fotografischen Serie zu einem breiten Spektrum faszinierender Motive ausgebreitet. Davon zeigt die Edition eine Auswahl, die Farin Urlaubs Gespür für den konzentrierten aber zurückhaltenden Blick demonstriert. Die gesamte Vielfalt seines Werkes und seiner eigenwilligen Ästhetik wird in seinem nächsten Buch noch umfangreicher dokumentiert.
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http://www.lumas.de/?id=608&artist=1396&wid=1654&doc=info&ed=

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[Newshinweis: Das Die Ärzte Forum]

Donnerstag, den 1. April 2010

WEIHNACHTEN IST VORVERLEGT! oder “WATT DEN EEN SIN UHL, IS DEN ANNERN SIN NACHTIGALL”

Verehrte Freunde des Racing Teams, werte Fans, liiiiebe Irre,
wir haben ein Problem - und ihr habt gut lachen. Das Problem ist, daß es keine FURT-live-DVD geben wird; die gute Nachricht ist, daß ihr das ganze Material dafür umsonst bekommt.
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Wie bitte?
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Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sind beim Kopieren einer eigentlich seriös aussehenden Harddisc Daten verloren gegangen, was bedeutet, dass wir zwar schönes Bildmaterial, aber keinen vernünftigen Ton mehr haben. Es gab einige heldenhafte Versuche, zu retten, was nicht zu retten war - aber bevor wir halbgare Sachen veröffentlichen, hinter denen wir nicht stehen, lassen wir es lieber bleiben. Es gibt also vorerst keine Live-DVD. Kann man nüscht machen.
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Ärgerlich.
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Damit ihr aber wenigstens wisst, was wir alle verpasst haben, gibt es den fertigen Schnitt, unterlegt mit dem Live-Rohmix, hier zum umsonst runterladen; natürlich in anständiger Qualität (wenigstens das!).
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Und was ist der Haken?
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Auf dem Live- Rohmix ist nicht alles so perfekt ausbalanciert, wie wir (sprich: Banddiktator fu) das gerne hätten; dafür rockt es schön wild und ungebügelt. Sonst gibt’s keinen Haken: brennt eure eigene DVD, verschenkt sie weiter - nur erzählt bitte niemandem, wie furchtbar nett wir doch sind.
Da die Bereitstellung einer solchen Datenmenge (SO viele Nullen und Einsen!) online nicht ganz einfach ist, werden die einzelnen Songs erst ab dem 15.05.2010 hier im Downloadshop kostenlos bereit stehen, und zeitgleich auf www.tape.tv in dem für uns geschaffenen Channel als Stream sichtbar und hörbar werden. Zusätzlich wird am selben Tag diese schöne Website ein wenig aufgebohrt, tiefer gelegt und mit Spoilern verziert (Flammen optional).
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Und: Am 11.06.2010 erscheint die Single “Zu Heiss” mit 2 Bonus-Tracks und einem laaangen Video - ihr merkt, mir ist schon wieder langweilig in den Ferien …
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Viel Spaß! Natürlich im Namen des gesamten Racing Teams.
Wir sehen uns …
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Euer
fu(hnachstmann)

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Link: http://www.farin-urlaub.de

Freitag, den 25. Dezember 2009

Weihnachts Gästebucheintrag von Farin

Liiiiiiiebe Irre!!
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Es ist soweit: Weihnachten steht vor der Tür, wie man so sagt. (Ich habe mich allerdings immer gefragt, wie man sich das vorzustellen hat: klingelt da gleich der Baum? Schneit es hinein? Oder klingen einfach die Glocken nie süsser als zu der etc.?? Die deutsche Sprache ist ja voll mit diesen lustigen Redewendungen, ich erinnere nur an “guten Rutsch” - wer sich je (wie BESTIMMT NICHT ich selber im goldenen Jahre 1980 auf dem Weg zur Silvesterparty bei den Brüdern P.) bei Glatteis aber mal so richtig genüsslich auf die Fresse gelegt hat, dürfte sich fragen, was daran jetzt so gut gewesen sein soll… oder ist am End der Rutscher ohne schmerzhafte Folge gemeint? Quasi ein elegantes Surfen auf dem spiegelglatten Bürgersteig, mit Pirouette und abschliessendem Doppelsalto unter dem andächtigen Applaus der Umstehenden bzw. -Umliegenden? Fragen über Fragen… das ist ja das miese an Redewendungen, dass man die UrheberInnen nicht fragen kann, wie der Quark jetzt gemeint ist. - Aaaaaber zurück zum Thema:)
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Ich wünsche allen hier ein frohes Fest, Gesundheit, echte Freunde (nicht nur solche, die man “adden” kann), werweisssogar Geschenke - und ein herrliches 2010, in dem die Welt ein kleines bisschen besser wird. (Für die Zyniker unter euch: ich möchte hier nicht lesen, dass sie sich ja schon allein durch meine geplante Abwesenheit spürbar verschönert. Pah pah pah.)
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Alles Gute, und bis bald!!
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Euer
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fu(hnachtsmann)
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P.S.: Trotz heftiger Verreistheit meinerseits wird es auf dieser herrlichen Website ab & an Überraschungen geben; stay tuned! (Bleibt gestimmt? Schwachsinn. Aber diesmal wenigstens aus England!)
24.12.2009, 14:14 | fu (Reis mit Sternchen)

Sonntag, den 1. November 2009

Gitarren vom FU zum Geburtstag auf Ebay

Bei eBay haben mehrere Auktionen anläßlich Farin seines 40+xten Geburtstages begonnen, bei denen Farin einige seiner Gitarren für einen guten Zweck versteigert. Und zwar handelt es sich um folgende Modelle:
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GRETSCH SILVERJET (Erlös geht an: Amnesty International)
WHITE HAWK (Erlös geht an: Ärzte ohne Grenzen)
TENNISSCHLÄGERGITARRE (Erlös geht an: Deutscher Behindertensportverband)
GRETSCH WHITE FALCON (Erlös geht an: Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel)
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Viel Spaß beim Mitbieten!
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Link

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[Newshinweis: DÄOF]

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Wie Geburtstag, nur lauter!

Weil heute sein Geburtstag ist, da hat er sich gedacht, er singt euch zwar kein schönes Lied, sondern verschenkt lieber was, weil euch das Freude macht.
Deshalb gibts die Chance auf die Originalkostüme aus dem Video “Sonne”.
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Es handelt sich um die von Farin Urlaub während der Dreharbeiten getragenen, vollständigen Kostüme mit Hose, Oberteil, Überwurf und (sehr japanischen!) Stiefeln.
Einmal fürs Tagewerk in schwarz, einmal für Seppuku* in weiß. (Allerdings ohne Katana oder gar Wakizashi!)
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Farin Urlaub News
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Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hättet ihr allerdings am 27. Oktober eine E-Mail schreiben müssen und erzählen, warum ausgerechnet ihr gewinnen müsst.
Farin wird selbst die beiden Gewinner und einen Trostpreis auswählen!** (Beachtet aber, dass die Antworten vom Farin Urlaub-Team nach Kriterien von Sinnhaftigkeit, Nichtverbrechen an der deutschen Sprache und Sympathiefaktor (Haha. Nein!) vorausgewählt werden.
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Beim Trostpreis handelt es sich um ein ca. 2 m hohes Riesenposter zu “Die Wahrheit übers Lügen”.
Unter allen halbwegs akzeptablen (also irgendwie sinnvollen) Einsendungen werden darüber hinaus zehn “Farin Urlaub Racing Team CD Taschen” verlost.***
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Viel Glück!
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*) Don’t try this at home!
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**) Rechtsweg? Was fürn Rechtsweg?!? Sowas gibts hier nicht.
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***) Alle Gewinner werden wahrscheinlich im Verlauf der nächsten 14 Tage bekannt gegeben. Oder auch früher. Eher nicht später.

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Quelle: http://www.farin-urlaub.de/v4/aktuelles/news_geburtstag2009.php

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

FU bedankt sich im Gästebuch

D A N K E !
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…ihr Irren. Und viel Glück beim Gewinnen. :)
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Liebe Grüsse aus dem Nebel,
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euer fu(nfunvierzigisvorbei!)
28.10.2009, 11:31 | fu (Und zum Nachtisch? Na Reis, was sonst.)